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Plattmaakers in NRW             #04

Spiëlwiärks ut Mönster

Spiëlwiärks, das sind Georg Bühren und Alexander Buske aus Münster. Sie erzählen über sich, ihre Musik und ihr Verhältnis zur plattdeutschen Sprache:

2021 haben beide das Album Hiärwstblaer (= Herbstblätter) veröffentlicht. Es zeigt durch seine melancholischen Klänge einmal mehr, dass Plattdeutsch nicht nur witzig sein muss. So werden hier die Themen Verlust und Abschied besungen. Georg Bühren weiß, wovon er schreibt - hat er doch wie viele von uns viel zu früh einen sehr lieben Menschen verloren. Kennengelernt haben sich er und Alexander Buske in den 80er Jahren bei der Hörspielarbeit beim WDR. Buske war dort Tontechniker, Bühren Autor, Regisseur und Leiter der heute nicht mehr existierenden niederdeutschen Abteilung beim WDR. Auch für den NDR und Radio Bremen hat Bühren produziert - nicht nur Plattdeutsches.
Das frühere Quartett pattu mit Peter Egger, Jürgen Mönkediek und eben Buske und Bühren trat erstmals 2009 zum 90. Geburtstag der Niederdeutschen Bühne Münster auf. Für die Verdienste um die niederdeutsche Sprache wurden sie 2014 mit dem Rottendorf-Preis ausgezeichnet. Georg Bühren hat diese Ehrung auch als Einzelperson 1996 erhalten. Leider lösten sich pattu 2017 auf. Die verbliebene Hälfte präsentiert im Podcast als Duo Spiëlwiärks drei neue Stücke als Demo-Version.



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